Benedikt packt’s an: Mobile Rampen für Augsburg

Im Dezember 2012 starteten wir gemeinsam mit der Crowdinvestment-Firma Bergfürst das Projekt „Tausendundeine Rampe„. Innerhalb weniger Wochen sammelten wir Geld für über 200 mobile Rampen, die wir jetzt in ganz Deutschland an Geschäfte, Restaurants, Bars, Kinos etc. verteilen möchten. Dabei kann jeder mitmachen! Wer einen Ort weiß, der bisher für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich ist, mit einer mobilen Rampe aber einfach zugänglich gemacht werden könnte, kann ihn hier vorschlagen.

Rampen-Botschafter

Darüber hinaus arbeiten wir mit einigen Rampen-Botschaftern in ganz Deutschland zusammen, die jeweils etwa fünf bis zehn Rampen in ihrer Stadt verteilen können. Als ersten offiziellen Rampen-Botschafter möchten wir euch heute Benedikt Lika aus Augsburg vorstellen. Wir danken ihm für sein Engagement und wünschen viel Spaß beim Verteilen der Rampen!

Benedikt_Lika_Foto

Wie sieht es in Augsburg mit der Rollstuhlgerechtigkeit aus?

Auf Grund der derzeitigen Neugestaltung der Innenstadt, des Königsplatzes als zentraler Knotenpunkt des ÖPNV und des Hauptbahnhofes bis 2019 verbessert sich die Rollstuhlgerechtigkeit in Augsburg. Ausbaufähig ist und bleibt trotz der öffentlichen Anstrengungen durch die Stadt teilweise noch die barrierefreie Zugänglichkeit einzelner Geschäfte. Hier muss das persönliche Gespräch mit den Inhabern gesucht werden um diese für den gesamtgesellschaftlichen Nutzen zu überzeugen. Der Großteil reagiert positiv und dem Thema gegenüber aufgeschlossen. Viele sind auch dankbar für den Hinweis. Gerade die Aktion „Tausendundeine Rampe“ ist hilfreich dabei.

Warum machst du bei der Aktion “Tausendundeine Rampe” mit?

Ich war vom ersten Augenblick an begeistert von der Idee, durch Crowdfunding Spenden für mobile Rampen zu sammeln und diese in ganz Deutschland zu verteilen. Eine Ehre und Selbstverständlichkeit war es dann für mich, mich als Aktionspate zur Verfügung zu stellen.

Welche Betreiber wirst du wohl fragen oder hast du schon gefragt?

Ich werde dort fragen, wo in meinen Augen Bedarf besteht. Restaurants, Kneipen, aber auch Geschäfte, die eig. über einen rollstuhlgerechten Eingang verfügen sollten wie Optiker, Hörgeräteakustiker, Apotheken.

Rampen sind ja eigentlich nur Übergangslösungen, was wünscht du dir für die Zukunft?

Ich wünsche mir v.a. ein Umdenken im Denkmalschutz. Selbstverständlich ist Denkmalschutz wichtig, aber die Funktionalität sollte trotz aller wirtschaftlicher, touristischer und historischer Bedeutung über der Ästhetik stehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich beides auch sinnvoll miteinander verbinden lässt.

Veröffentlicht in Mobile Rampen

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Die Rampe im Praxistest

Mit der Wheelramp kann ein Höhenunterschied von 25cm bis 30cm überwunden werden. Raúl hat es getestet.
Erfahrungsberichte und Interviews mit unseren Rampenbotschaftern gibt es hier.


Das Projekt "Tausendundeine Rampe" ist durch eine Spendenaktion von den SOZIALHELDEN und der Crowdinvestment-Firma BERGFÜRST entstanden.
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